Da mir mein Eierschneider vor einiger sehr langer Zeit weggenommen wurde, bin ich seitdem auf der Suche nach Ersatz. Für einen einzigen Euro habe ich dann heute das wohl großartigste Gerät seit Menschengedenken erstanden. Man kann damit Eier in einfache Scheiben schneiden oder aber in Viertel. Das verspricht der Aufdruck der Verpackung:
Anklicken zum Vergrößern
Wie man sehen kann, erhält man also durch das Benutzen der Haushaltshilfe sechs (6) Viertel eines Eis. Kürzt man den Bruch, ergibt sich das erstaunliche Ergebnis von 1,5 Eiern! Aus einer 12′er Packung Eier lassen sich damit unglaubliche 18 neue ovale Nahrungsmittel schaffen! Ich denke, damit sollte dem Hunger auf der Welt Einhalt geboten werden können.
Es lassen sich übrigens auch sehr gut Tomaten, Kartoffeln oder Birnen damit vierteln.
Wer solch ein Teil braucht, der kann sich bei mir melden!
Das Wort Verkehrsnachrichten erstrahlt in einem gänzlich neuen Licht, wenn man, wie ich gerade, Beischlaf-Tunnel anstelle des gemeinten Beischlagtunnels versteht. Einen romantischeren Platz würde ich eh bevorzugen…
Seit gestern Abend sind StudiVZ & Co. offline bzw. nicht erreichbar. Keine Ahnung, was genau Holtzbrinck da wieder ausheckt. Optimierte Datensammlung, automatische Weitergabe der privaten Daten an zahlende Dritte in Echtzeit, nunmehr endgültiger Design-klau von Facebook?
Na mal abwarten.
Update 10:39 Uhr – immernoch offline
Update 11:03 Uhr – geht wieder
Update 11:04 Uhr – doch nicht – kryptische Fehlermeldungen
Update 11:28 Uhr – geht wieder – mit tollem Karnevalslogo… DAS war der Grund?!
Würde mich nicht wundern, wenn die Kinder nach dem Spielen mit der Puppe in der Grundschule Amok laufen. So wie der Sprecher des Werbespots. Haaahhaaaaahaaaaaaaaarrrrrrrrrrrrrrrr!
Wenn ich mir ein Buch bestelle und als abweichende Lieferanschrift das Büro angebe, dann nicht unter dem Hintergrund, dass ich auf den Schlamm hauen will, weil in der Adresse irgendetwas Hochtrabendes steht. Vielmehr aus dem Grund, dass ich es unter der Woche unmöglich einrichten kann, ganztags zu Hause zu sein oder während der mittelalterlichen Öffnungszeiten der Postfilialen eine Sendung in Empfang zu nehmen.
Amazon bietet an, Sendungen abweichend von der Rechnungsanschrift auch an eine andere Adresse liefern zu lassen. Glaubt man. Bestellung 3 mal überprüft. Auftragsbestätigung nochmals geprüft. Versandmitteilung dann auch noch. Und dann durfte ich heute Abend den ‘blauen Brief’ mit dem Posthorn aus dem Briefkasten fummeln.
Vielen Dank, Amazon! Jetzt darf ich mich also bis Samstag gedulden, bis ich das Buch in den Händen halten kann. Ist ja nicht so, dass ich bereits 5 Tage auf den Versand gewartet habe… Das nächste mal dann wieder Buchhandlung. Arsch.
Mein Mitgefühl gilt heute allen Reisenden, die mit der Deutschen Bahn unterwegs sind. Insbesondere die Grundwehrdienstleistenden, die ohne Platzreservierung in ohnehin überfüllten Zügen auf ihre Individualdistanz verzichten müssen.
Ich hatte einen bombastischen Blogeintrag zum Thema Zeitumstellung fertiggestellt. Hatte schon Speicherkartenweise Fotos dazu geschossen. Die Presse ist informiert. Meine Mitmenschen haben per Einschreiben Lesebefehle erhalten. In meinen Gedanken habe ich mir die fünfstelligen Besucherzahlen ausgemalt. Ein ganzes Zimmer habe ich tapeziert, für die vielen Urkunden. Eine neue Kommode für die unzähligen Dankesbriefe steht zusammengebaut im Arbeitszimmer. Sämtliche Termine wurden abgesagt, um Zeit für Auftritte in allen deutschen Talkshows und Politmagazinen zu haben.
Und dann merke ich, dass die Uhren am Wochenende gar nicht vor- sondern zurückgestellt werden.