Archiv für Juni 2008

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S-Bahn Adventure Teil 1

30. Juni 2008

Es gibt verschiedene Kriterien, nach denen S-Bahn-Reisende den passenden Wagon des Zuges für sich auswählen. In meinem Fall spielen hier natürlich der Grad des Fahrgastaufkommens sowie die Art des bereits mitfahrenden Klientels eine übergeordnete Rolle. Dafür habe ich als ‘Alter Hase’ bereits einen siebten Sinn entwickelt.

… welcher mich heute fataler Weise im Stich ließ. Zwar war der Wagon recht leer, aber als der Zug anfuhr, begann der Feierabend-Albtraum. Rechts von mir saßen Aishe und Fatima und schrien sich auf Kanackdeutsch Türkdeutsch gegenseitig bezüglich ihrer Probleme an. Um eine Vorstellung von Lautstärke und Redegeschwindigkeit zu bekommen, stelle man sich Scatman John mit Bluthochdruck und ADS vor. Gesprächsthema war der krasse Checker-Freund, der eine der beiden Mädschen gedizzt hat und böse Phrasen, wie ‘Isch f*ck disch, weißt du, isch mach das, klar?‘ sowie andere korrekte Zitate deutscher Philosophen und Dichter auf Tasche hatte.

In Adlershof hatte das Schicksal einen Moment lang Erbarmen. Die Chicas jungen Frauen stiegen aus …um einer bulgarisch-rumänischen Großfamilie Platz zu machen, die sich in Sachen ‘penetranter Körpergeruch’, ‘Anzahl schwarzer und fehlender Zähne’ sowie ‘vorsintflutlicher Kleidungsstil’ versuchten, gegenseitig auszustechen. Mein Favorit und auch letztendlicher Gewinner war die deutsche Begleitperson, die sich den Sieg durch das Aufzählen sämtlicher Stationen bis zur Endstation Königs Wusterhausen in jedem(!) Bahnhof erkämpft und auch redlich verdient hat.

Die Entscheidung der S-Bahn Berlin GmbH zu meinem Antrag auf Freigabe der Strecke für meine Draisine steht im Übrigen noch aus. Ich verstehe dich, liebe Frau B.!

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Haushaltstipps (2)

30. Juni 2008

Ein versehentlich in der Waschtrommel befindlicher purpurroter Waschlappen minimiert langfristig die Gefahr des Erblindens durch das Betrachten eines zuvor strahlend weißen (ebenfalls in der Maschine befindlichen) Handtuches! Garantiert!

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Du kannst nicht vorbei!

30. Juni 2008

… sagte schon Zauber-Opa Gandalf zum bösen Balrog.

Aber eigentlich wollte ich etwas ganz anderes schreiben. Nämlich mal fragen, ob nur ich immer wieder Menschen begegne, die ständig im Weg stehen und das entweder nicht bemerken, nicht bemerken wollen oder gar vorsätzlich ihr Lager zwischen mir und meinem Zielort aufgeschlagen haben. Ich war bislang der Meinung, dass jeder halbwegs intelligente Mensch spätestens nach dem dritten Vorbeirammeln zumindest ansatzweise einsieht, dass er den Weg blockiert (und entsprechende Gegenmaßnahmen ergreift). Bislang, wohlgemerkt. Für mich ist das ein Ausdruck von Respektlosigkeit.

Und wer sich mir in meinem eigenen Büro immer wieder in den Weg stellt, wird sich in meiner Sympathie-Hitliste niemals auf einem der vorderen Ränge wiederfinden. Mein Wort drauf!

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Wenn man keine Ahnung hat…

30. Juni 2008

… einfach mal die Fresse halten! Zum Beispiel gestern bei der Fernsehübertragung dieses Spiels mit dem Ball. Da wo immer 22 Burschen mit Kniestrümpfen auf dem Rasen herumrennen. Da hätte man mal so richtig den Mund halten können. Hätte man…

Ich bitte alle gestern ebenfalls anwesenden Mitgucker vielmals um Entschuldigung für meine ununterbrochenden Unmutsäußerungen. Und ihr hattet recht: Den Kurani einzuwechseln war wirklich keine gute Idee. Der spielt so, wie er spricht. Ich hab doch bloß gejubelt, weil der Bolzplatz-Kevin den selben Bart trägt wie ich. Aber solche Typen kann ich ja mal richtig gut leiden. Keinen eigenen Stil, pah! Wenn der beim nächsten Spiel auch noch mit meiner Frisur daherkommt, dann steht ein klärendes Gespräch an.

P.S. Liebe Wiebke. Auch wenn der Ballack „süß“ ausschaut (genau dieses Kompliment wollen Männer hören, liebe Frauen) und auch wenn er mit einer familienpizzagroßen Schuss- Fleischwunde über dem rechten Auge weitergespielt hat, er hat’s trotzdem versemmelt.

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Abgekackt

30. Juni 2008

Ballack… ach nein. Reimen war noch nie meine Stärke. Spanien hat verdient den Europameister-Titel eingesackt. So sollte Fußball aussehen. Einzig das demütigende Durchlaufen des inquisitorischen Spaliers bei der Ehrung der Topverdiener Europameister hat mich ein wenig aufgeregt. Auch wenn das Anspucken kulanter Weise ausblieb, hätten die Zweitplatzierten etwas mehr als den schwammig-verschwitzten Händedruck von Bundes-Matroschka Angela verdient.

Die Fahnen dürfen dann von den PKW entfernt werden.

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Plankton Invasion

27. Juni 2008

Ein Seestern, ein Kalmar und eine Medusa kämpfen gemeinsam mit Hilfe eines Dreipunkte-Planes für die globale Klimaerwärmung. Der Planet soll wieder vollständig mit Wasser bedeckt sein und die Meeresbewohner werden über die Erde herrschen. Klingt super langweilig – ist aber großartiger schwarzer Humor gepaart mit wunderbaren Bildern inklusive Lachgarantie.

Weitere Episoden in besserer Qualität gibt es auf der offiziellen Homepage.

[via baekdal.com]

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Vorratsdatenspeicherung nun doch nicht?

27. Juni 2008

Mit Entsetzen musste ich gerade feststellen, dass meine Besucherstatistik bei whos.amung.us entweder gelöscht oder auf null gesetzt wurde. :(

Princo und Chlorine haben selbiges Problem. Ich hoffe, dass es sich nur um einen vorübergehenden Ausfall handelt.

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Die Renten sind sicher

27. Juni 2008

… erst recht, wenn solche Veranstaltungen zukünftig des öfteren stattfinden…

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Neuer Sprachkurs

26. Juni 2008

In Ergänzung zu den bislang angebotenen Fremdsprachenkursen Rätoromanisch, Südarabisch, Serbo-Kroatisch sowie Retrolabialfunesisch gesellt sich in Kürze ein neuer, hochgradig exotischer Studiengang:

Schuh-Polnisch (shoe polish) [nur noch von einer handvoll polnischer Stepptänzer im Raum Misdroy Międzyzdroje gesprochen]

Voraussetzungen: eine geschickte Zunge, eine kleine Hacke, schwarz, farblos oder Wildlederimitat.

Anmeldungen bitte bis spätestens 30.06.2008 bei Ihrer örtlichen Volkshochschule.

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Deutschland im Finale

25. Juni 2008

Was für ein spannendes Match. Und doch haben es die fehlpassenden teilmotivierten Deutschen noch zu einem 3:2 durch einen Traumschuss von Philipp Lahm geschafft. Wien, wir kommen! Es sei an dieser Stelle noch einmal angemerkt, dass sich die Türken wirklich achtsam geschlagen haben. Die Leistung stand in keinster Weise der des Viertelfinalspiels nach. Respekt!

Und hier nochmal die spannendste Spielszene zum ausdrucken, ausschneiden und aufkleben. (für die Enkel oder so):

P.S. Brennt Neukölln schon?

P.P.S. Danke an das Schweizer Fernsehen für die Überbrückung des Bild- und Tonausfalls.