Archiv für November 2007

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Mein Arbeits-PC hasst mich

26. November 2007
Langsam aber sicher ist der Punkt erreicht, an dem ich nicht mehr gegen das Verlangen ankämpfen kann, diese Krücke von PC aus dem (ungeöffneten) Bürofenster zu schmeißen.

Aus welchen Gründen auch immer hängt sich dieses Mistding immer dann auf, wenn ich clever ausformulierte Schreiben an die Gerichte oder Insolvenzgläubiger nahezu beendet habe und wenige Zeichen vor der Abschlussgrußformel stehe.

Mir ist bewusst, dass mein System mit den Viren namens Windows XP Professinal sowie Office 2003 infiziert ist. Anscheinend merkt mein Rechner jedoch unabhängig davon, wann genau der Zeitpunkt gekommen ist, mir mein größtes Aggressionspotential aufzuzeigen und mich davon Gebrauch machen zu lassen. Du dummes Arschloch böser Computer…!

Ich wünschte, die sich immer wiederholenden Predigten meines damaligen Informatiklehrers hätten Früchte getragen und mir ins Hirn gebrannt, dass man Dokumente zwischendurch in regelmäßigen Abständen spei

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Wunder machen sprachlos

21. November 2007
Auf dem heutigen Heimweg bin ich unverhofft einem Wunderkind begegnet.
Die einleitende Frage des noch recht jung anmutenden Sohnemanns entzog sich meiner Wahrnehmung. Jedoch ließ mich die Antwort seiner ihn begleitenden Mutter einen Moment lang innehalten:

„… das war so zwei, drei Wochen vor deinem ersten Lebensjahr. Du warst ein früher Läufer…“

Und so schwanke ich bisweilen auf der Suche nach einer das Talent des Jungen zureichend beschreibenden Kategorisierung zwischen pränatal, präkoital und präembryonal…

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Ich fühle mich beobachtet…

20. November 2007
Ich lasse mich nicht immer schnell von irgendwelchen Sachen beeindrucken. Was ich jedoch heute entdecken und ausprobieren durfte, hat mir echt die Sprache verschlagen. Für einen Satz war gerade noch Zeit:

Wie geil ist das denn…???!!!

Wer auf optische Täuschungen bzw. Illusionen steht, sollte unbedingt diesem Link hier folgen. Am besten ihr schaut euch zunächst mal das Video dazu an und wenn ihr dann ungläubig den Kopf schüttelt, ladet den Bastelbogen im .pdf Format herunter, druckt ihn aus, klebt und knifft den Lindwurm zusammen und staunt euch die Augen aus dem Kopf. Das Vieh guckt einem echt hinterher. Wer lässt sich sowas einfallen?!

Hinweis: den Anleitungen auf dem Bogen unbedingt Folge leisten, auch wenn es zunächst verwirrend wirkt. Beim Betrachten muss ein Auge zugekniffen (oder zugehalten) werden.

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Nachtrag: Bahnfahrer rehabilitiert

19. November 2007
Letztens noch gelogen, heute schon ein Prophet: Mein S-Bahn-Fahrer.

Heute Morgen durfte ich erfahren, dass es tatsächlich eine Gleisabsenkung zwischen KW und Wildau gegeben hat und daher die Bahnen auf der hiesigen Strecke unregelmäßig verkehren. Grund für das Dilemma: der im Bau befindliche Tunnel, welcher den schon extrem betagten Bahnübergang in der Bergstraße ablösen soll.

Wenn also zukünftig ein S-Bahn-Führer eine Bombendrohung vorgaukelt, steige ich für viele Tage auf’s Auto um…

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Flunkern für die GDL bei Tempo 50

15. November 2007
Was heute Abend vom S-Bahn-Führer zunächst als (man beachte!) Gleisverschiebung zwischen Wildau und Königs Wusterhausen dramatisch als Grund für das Ende der Reise im Bahnhof Zeuthen deklariert wurde, stellte sich nach einem kurzen, klärenden Gespräch mit dem Herrn als Notlüge für die inzwischen unverhältnismäßige Aktion der Gewerkschaft Deutscher Lokführer heraus.

Der Zug aus der Gegenrichtung, der sicher nicht von Geisterhand geleitet, selbiges Gleis befuhr, ließ mich zumindest letzterer Aussage Glauben schenken.
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Neulich bei IKEA

14. November 2007
Schweden verwirrt mich! Zunächst musste ich nach meinem Einkauf bei „Möbel Blau-Gelb“ feststellen, dass die Abholung der Holzteile nunmehr vollautomatisch funktioniert. Sehr peinlich, wenn man am Pressspanplattenausgabeschalter genervt darauf hingewiesen wird, man solle doch warten, bis die Nummer aufgerufen wird. Früher musste man selbstinitiativ mit Kassenzettel und Quittung nerven. Lang ist mein letzter Einkauf bei Sôren und Knut her. Nun gut. Ich bin nunmehr im Bilde.
Dann kam die Ware. Leider nur per Gabelstapler. Ich hatte mir etwas in der Größenordnung „Kipplader“ oder „Abraumbagger“ vorgestellt. Egal. Der inzwischen nicht mehr genervte Blondschopf vom Ausgabetresen rief meine Bestellnummer auf, wies auf ein Konglomerat aus bestelltem Artikel und Einkaufswagen und sagte wenig später folgendes: „Das ist Ihrer!“

Danke!!! Nach dem Verstauen des Tisches im Auto begannen meine Überlegungen, wie ich nunmehr diesen Einkaufswagen auch noch nach Hause transportiert bekommen würde. Eine kurze jedoch minder heftige Diskussion mit Marcus später veranlasste mich schweren Herzens, das durchaus praktische Einkaufswarensammelvehikel trotz Schenkung zurückzulassen.

Der Tisch steht inzwischen einsam in meinem Wohnzimmer.

Aber bei „Möbel-Schwede“ gibt’s halt mehr für’s Geld! (Transporter vorausgesetzt!)

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Alles Gute für die Gu(d)te…

6. November 2007
Heute hat ein ganz besonderer Mensch Geburtstag, ohne den ich nicht nur so wäre, wie ich heute bin, sondern ohne den es mich gar nicht gäbe:

Alles Liebe und Gute zum Geburtstag, Mutti!


Danke, dass du immer für mich da bist, auch wenn ich manchmal nicht so leicht zu ertragen bin.

Und ihr anderen da draußen: schneidet euch ruhig mal eine Scheibe von ihr ab. Aber nur EINE, die Frau ist nämlich schon dünn genug…!


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Senil, inkontinent, rücksichtslos: Ü60

1. November 2007
So, ihr egoistischen Corega-Tabse. Und heute bekommt ihr von mir endlich auch mal euer Fett weg! Nicht genug, dass ihr den Wartesaal meines Allgemeinmediziners mit eurer blosen Anwesenheit in das Madame Tussaud’s / Zweigstelle Wildau verwandelt habt. Nein, ihr müsst dem eh schon genervten Arzt von euren Wehwehchen erzählen. Undzwar dann, wenn wirklich kranke Menschen gern so schnell wie möglich untersucht und nach Hause geschickt werden möchten, um dann schnellstens wieder zu genesen und weiterhin eure verdammte Rente zu verdienen.

Ich habe Kopfschmerzen!!! Kann man das nicht in meinen zusammengekniffenen Augen lesen? Wenn ihr mich schon ständig mustert, dann erkennt zumindest, wie es mir geht. Aber nö! Da wird lieber lauthals erzählt, was Waltraut und Herbert gestern tolles im Pennymarkt gefunden haben: Geflügelleberwurst! Na wie geil ist das denn?! Sowas hab ich ja noch nie gesehen! Geflügel, Leber und Wurst. Mir bislang völlig unbekannte Begriffe. Gar Nahrungsmittel? Ich werde mich umschauen.

Zurück ins Wartezimmer. Ich kann nicht verstehen, warum diese Dillettanten immer auf einen einzelnen Warten müssen, bevor sie sich trauen zu husten oder sich zu räuspern. War ein nettes Spielchen :) Zumindest dafür meinen Dank an euch Stoffbeutelbenutzer. Kaum habe ich husten müssen, brach eine wahre Hust-LaOla-Welle vom Zaun. Einmal quer durch die Stuhlreihen. Klasse! Mir war bisher nur der Spruch bekannt: Die Wahrheit braucht einen Mutigen, der sie ausspricht. Als Analogie habe ich nun folgenden Leitspruch über’s Bett genagelt: Jeder Auswurf braucht einen Kranken, der die Menge zu Selbigem animiert.

Mich interessiert brennend, warum diese bekackten Weißhaarmakaken sich niemals an die Reihenfolge des Eintreffens und somit auch Behadelt-werdens halten kann. Ich weiß: keine Zeit. Verpisst euch doch am Vormittag in die Supermärkte und blockiert die Gänge beim Quatschen mit Willi und Ingrid mit euren leeren Einkaufswagen! Kauft ihr eigentlich ein, oder trainiert ihr für den nächsten Museumsbesuch? Manchmal denke ich darüber nach, ob es sich bei euch nicht eigentlich um Gewerkschaftler im Streik handelt. Ihr trefft die arbeitende Bevölkerung immer genau da, wo es wirklich weh tut. Wenn ihr schon keine Zeit habt, wie sieht das dann bei uns aus?

Und nun spart euch die lästigen Arztbesuche, was bringt das denn noch? Geht spazieren, und erzählt den Blumen eure Problemchen. Das schont einerseits unsere Nerven und ist viel gesünder als ein bazillenverseuchtes Wartezimmer!