Archiv für Oktober 2006

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Uhren umstellen!

30. Oktober 2006

An alle, die es in der Nacht vom Samstag zum Sonntag vergessen haben:
Uhren umstellen!
Ich habe zum Beispiel alle Uhren aus dem Wohnzimmer ins Schlafzimmer geräumt. Die Kuckucksuhr aus der Küche hängt jetzt im Bad.
P.S. Die Jungs in grün können ganz schön pampig werden, wenn man Nachts um 3.00 die Bahnhofsuhr abschraubt und immer wieder irgendwas von Jetlag murmelt…
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Who The Fuck is Freitag XIII.?

10. Oktober 2006
Die Nachrichten im hiesigen Rundfunk haben mir heute Morgen unmissverständlich folgende Tatsache ins Bewusstsein gemeißelt: im Geschichtsunterricht hätte ich besser aufpassen sollen. Zwischen namenhafte Größen wie Ludwig XVI. oder Ramses II. hat sich ein mir bislang unbekannter Freitag XIII. geschlichen. Plötzlich reden die Medien sowie das gemeine Fußvolk pausenlos von dieser von der Allgemeinheit gefürchteten Figur. Aber warum eigentlich? Recherchen im Internet haben bislang zu keinem befriedigenden Ergebnis geführt. Nichts zu finden. Hat das Internet wohlmöglich auch den Geschichtsunterricht geschwänzt? 2 Stunden nachsitzen – und keine Widerrede! Die Leute reden davon, dass es genau dieser Herr Freitag sei, der einem des Nachts die Batterien aus dem Wecker nimmt, so dass man am nächsten Morgen verschläft. Er wird dafür verantwortlich gemacht, dass defekte Computer genau in dem Moment wieder anstandslos funktionieren, wenn der Kundendienst eintrifft. Ihm wird nachgesagt, er schütte kurz vor einem wichtigen Bewerbungsgespräch den Becher Kaffee auf das einzige Jackett, das sich nicht gerade in der Reinigung befindet. Wegen ihm geht es in der von uns ausgewählten Schlange an der Supermarkt-Kasse immer am langsamsten voran. Das Ozonloch trägt zwar bisher noch nicht seine Handschrift, aber auf diesen Trichter wird man in absehbarer Zeit sicherlich auch noch kommen.

Ich bin felsenfest davon überzeugt, dass die Menschheit aus genau diesen Gründen sämtliche Spuren des großen Freitag XIII. sowie all seiner Vorfahren aus den Geschichtsbüchern verbannt hat. Es sollte jedoch überlegt werden, wieviel Wahrheit wirklich hinter all diesen dubiosen Anschuldigungen steckt. Ohne Beweise: immer im Sinne des Angeklagten! Lasst uns daher den so sehr gescholtenen Freitag rehabilitieren und die Schuld für die Katastrophen und Missgeschicke auf Gott I. schieben. Den kennt schon jeder, obwohl er sich noch nie hat blicken lassen. Und dass mit dem deshalb etwas nicht stimmen kann, liegt ja wohl auf der Hand…!