gestern Abend haben wir uns mal getraut, bei einer der Skate-Night Veranstaltungen in Berlin mitzumischen. Mehrere 100 oder auch 1000 (oder nochmehr?) Teilnehmer durften über die nächtlichen abgesperrten Straßen Berlins flitzen. Dem Namen der Veranstaltung nach waren Inlineskates an den Füßchen dabei von enormem Vorteil…
Gestartet wurde am Brandenburger Tor (westlicher Teil) und dann ging es unter anderem vorbei am neuen Hauptbahnhof, dem Reichstag, dem Funkturm und verschiedenen anderen Highlights. Diese konnte man meist jedoch nur verschwommen wahrnehmen, da die Polizeieskorte an der Spitze ein ordentliches Tempo vorlegte. Für Sightseeing ist das skaten bei Nacht somit nur bedingt zu empfehlen. Für die lautstarke Unterstützung des glocken-bimmelnden Dönermannes an dieser Stelle nochmals mein verbindlichster Dank!
Nach einer von einem renomierten deutschen Mineralwasserhersteller gesponsorten Pause ging es dann weiter über den Ku’damm und die Straße des 17. Juni zurück zur Quadriga. 14km ackern und doch wieder da, wo man herkam…
Am Straßenrand konnte man diverse Protestveranstaltungen (irgend ein Fußballverein hat wohl die Meisterschaft gewonnen – ein anderer Verein ist irgendwohin aufgestiegen) und gelangweilte oder auch wütende Autofahrer beobachten, die sich einige Zeit gedulden mussten (so ein Feld von Skatern kann laaaaaang sein ). Endlich durfte ich auch einmal das praktizieren, was Berliner Autofahrer tagtäglich durchziehen: scheisse fahren und nicht auf rote Ampeln achten. „Isch bin ain Berlinaa.“
Summa summarum: Starke Veranstaltung mit Wiederholungsbedarf.



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